Nestwerk e.V. Hagen im Bremischen

Für Flüchtlinge ist oft der Zugang zum Arbeitsmarkt nicht ganz einfach. Hier gibt es ein paar Hinweise zu den Möglichkeiten. Jeder Asylbewerber oder Flüchtling darf nach 3 Monaten in Deutschland arbeiten.

Grundsätzlich muss aber die Ausländerbehörde gefragt werden. Es gibt ein paar Ausnahmen und die Behörde muss die Arbeitsbedingungen und die Einhaltung des Mindestlohns prüfen. Jemand, der erst bis zu 15 Monate in Deutschland ist, muss eine Vorrangprüfung abwarten, d.h., ob nicht ein Deutscher oder EU-Bürger für diesen Arbeitsplatz in Frage kommt. Auch, wenn ein Praktikum gemacht werden soll, ist es notwendig, dass die Ausländerbehörde einwilligt. Einem unentgeldlichen Praktikum zur Berufsorientierung steht normalerweise nichts im Wege. Wer es dann geschafft hat, in ein Beschäftigungsverhältnis zu kommen, der muss dies sofort auch an das Amt für soziale Leistungen bzw. an das Jobcenter melden. Die Information an die Ausländerbehörde allein reicht nicht aus.